Unsere Geschichte
Der “Katholische Fürsorgeverein für Frauen und Mädchen” in Osnabrück wird gegründet. Die Hauptaufgabe ist die Sorge „für gefallene Mütter und ihren Kindern“.
Im Folgejahr wird das Aufgabenfeld um Besuche im Gefängnis und der Geschlechtskrankenstation des Krankenhauses erweitert.
Die erste Berufsfachkraft wird eingestellt, eine staatlich anerkannte Wohlfahrtspflegerin
Heim für ledige Mütter wird am Neuen Graben 15 am 30.6. 1927 eröffnet (Foto vorhanden), der Verein wird als milde Stiftung anerkannt und stellt eine zweite Fürsorgerin ein.
Der Fürsorgeverein leidet schon sehr unter den Eingriffen der NSDAP, es werden wenige Aufzeichnungen gemacht und Decknamen gewählt.
Die Missionsschwestern des hlgst. Namens Mariä (Netter Schwestern) übernehmen die Leitung des Heimes. Die Schwierigkeiten mit der geheimen Staatspolizei nehmen zu.
Älteste Unterlagen dokumentieren den Beginn des Aufbaus von Ortsgruppen „Katholischer Fürsorgeverein für Frauen und Mädchen“ in Bersenbrück
Es beginnen die Bombenangriffe, auch das Heim wird unbewohnbar. Der Verein findet mit seinen Schützlingen Zuflucht im Luftschutzkeller des Schlosses.
Am 25. März, Palmsonntag, wird beim letzten großen Luftangriff auf Osnabrück, das Heim vollständig zerstört, die früheren Räume der Gestapo im Schloss werden dem Fürsorgeverein zur Verfügung gestellt.
Gründung der Ortsgruppe Bersenbrück
Der Verein hat wieder eine Fürsorgerin / Durch den unermüdlichen Einsatz der Vorsitzenden (Frau Schmandt)erhält der mittellose Fürsorgeverein 4000 DM aus einer Filmvorstellung.
Umzug in das St. Josef-Haus, dort ist Platz für 24 Erwachsene und 20 Kinder
Die Situation getrennt lebender Frauen verbesset sich: Ab 1.5.1953 darf die getrennt lebende Ehefrau Unterhalt einklagen.
Grün Der Verein beginnt mit der Betreuung von psychsich Kranken im Landeskrankenhaus, „Geistesgestörte“ werden besucht. dung der Ortsgruppe Bersenbrück
Erstmals Anstellung einer Fürsorgerin und Anmietung von Räumlichkeiten
Die Ortsgruppe stellt Vormünder und Pfleger für die „geisteskranken Insassinnen“ des Landeskrankenhauses
Die vierte Berufskraft wird angestellt und die Osnabrücker Vorsitzende Else Sunder in den Zentralvorstand in Dortmund berufen. Der Ortsverein wird auch aus den Dekanaten Iburg, Gröneburg, Hunteburg und Vörden angefragt
Der Verein unterstützt Schüler und Familien der drei Osnabrücker Sonderschulen, Es wird das 50 jähriges Jubiläum gefeiert.
Frau Sunder, Vorsitzende des Vereins , erhält den päpstlichen Orden „Pro ecclesia et pontifice“
Namensänderung in: Sozialdienst katholischer Frauen
Bischof Hermann Wittler stellt erstmals den Fond für werdende Mütter zur Verfügung
Umzug ins Haus der Sozialen Dienste an der Johannnisstr.91, es erfolgt die staatliche Anerkennung als Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle
Bestätigung der Anerkennung als Adoptionsvermittlungsstelle
Anerkennung als Beratungsstelle §218 StGB nach den bischöfl. Richtlinien.
Einrichtung der Schwangerschaftsberatungsstelle
Sozialpädagogische Familienhilfe wird angeboten
Die Kinderkrippe Rasselbande wird als erste katholische Krippe in Osnabrück an der Sutthauser Straße eröffnet. 18 Kinder bis drei Jahre können dort betreut werden.
Anerkennung als Betreuungsverein nach Inkrafttreten des Betreuungsgesetzes
Anerkennung des Betreuungsvereins im SkF Bersenbrück
Eröffnung des Frauen- und Kinderschutzhauses für den Landkreis Osnabrück
Das Babystübchen wird in der Bischofsstraße eröffnet
Umzug der Geschäftsstelle in die Detmarstraße 6–8
Einweihung von Annas Lädchen in der Lohstraße
In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Osnabrück wird das Familienmotivationsprogramm konzipiert und in Kooperation mit AWO und IB gestartet.
Die Vermittlung von Pflegekindern in Sozialpädagogische Pflegestellen – heute SkF-Intensiv-Pflegefamilien – beginnt. Ab 1.1.2002 dürfen keine Beratungen nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz mehr durchgeführt werden, die Beratung nach §2 Schwangerenberatungsgesetz jedoch weitergeführt.
Annas Treff wird eingeweiht und sowohl als Schutzwohnung wie auch für Gruppenangebote der Frühen Hilfen genutzt.
Einrichtung der Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt (BISS) für den Landkreis Osnabrück
Umzug der Geschäftsstelle zurück in die Johannisstraße 91
Der SkF beteiligt sich aktiv am Katholikentag in Osnabrück.
Gründung des Förderprogramms für alleinerziehende Studierende Madame Courage. Die Rasselbande wird um zwei Kindergartengruppen mit je 25 Plätzen erweitert.
Start des Projekts „Familienberatung und Offene Elterncafes in Kitas“
Der Landkreis Osnabrück beauftragt den SkF mit der Vermittlung von Pflegekindern sowie Beratung und Unterstützung der Pflegefamilien.
Das Beschäftigungsprojekt Annas Laden wird in Jonathans&Annas Laden an der Johannisstr. 88 eröffnet
Das Gesetz zur Vertraulichen Geburt tritt in Kraft – die Schwangerenberatung ist als Beratungsstelle anerkannt.
Start des Projekts “Step by Step”
Umzug Adoptions- und Pflegekinderdienst in die Kolpingstraße
Start des Angebots “Gastfamilien für Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge”
Jubiläum — 100 Jahre
Start “Annas Treff”
Die Mitgliederversammlung wählt erstmals einen Wirtschaftsbeirat.
Beginn des Projekts „Nachgehende Unterstützung von Kindern, die häusliche Gewalt erfahren haben“
Neuer Standort Babyklappe
Projektabschluss „Step byStep“
Projekt Babylotsen mit der Stiftung SEEYOU
Hebammenzentrale ab Februar 2020
Verschmelzung mit dem Ortsverein Osnabrück zum „Sozialdienst katholischer Frauen Osnabrück Stadt und Landkreis e.V.“